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Growatt

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Ein Growatt Speicher bewahrt überschüssigen Solarstrom für abends und nachts auf. So nutzt du mehr eigenen Solarstrom. Bei uns findest du Hochvolt- und Niedervolt-Speicher der Serien ALP, APX, ARK, AXE und GBLI, vom Modul bis zum Komplettsystem. Die Kapazitäten reichen von 5 bis 50 kWh: Je größer der Speicher, desto mehr Solarstrom hält er für später bereit. Die passende Lösung richtet sich nach deinem Energiebedarf und Wechselrichter.

Growatt Speicher


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Was ist ein Growatt Speicher?

Mit einem Growatt Speicher kannst du deinen eigenen Solarstrom auch abends und nachts nutzen. Der stationäre PV-Batteriespeicher nimmt die Energie auf, die deine Photovoltaikanlage tagsüber erzeugt und die dein Haushalt nicht sofort benötigt. Später stellt er diesen Strom wieder bereit. Ein Growatt Solarspeicher erzeugt also selbst keinen Strom, sondern macht deine vorhandene Solarenergie zu einem späteren Zeitpunkt nutzbar.

Damit der Speicher als System funktioniert, braucht er mehrere aufeinander abgestimmte Teile: eine Lithiumbatterie, ein Batteriemanagementsystem, Elektronik für Internetanbindung und Monitoring sowie eine passende Wechselrichterlösung. Je nach Anlage kommt dafür ein eigener Batteriewechselrichter oder ein Hybridwechselrichter infrage. Ein einzelnes Batteriemodul ist deshalb nicht automatisch ein vollständiger, betriebsbereiter Growatt Batteriespeicher. Auch Not- oder Ersatzstrom ist nur vorhanden, wenn die gewählte Systemkonfiguration diese Funktion bietet.

Bei uns findest du stationäre Growatt Heimspeicher der Familien ALP, APX, ARK, AXE und GBLI sowie einzelne Komponenten. Die Growatt Infinity 2000 Pro hat dagegen eine andere Aufgabe: Als tragbarer Speicher versorgt sie Geräte mobil und ist kein fest eingebundener Hausspeicher. So wählst du gezielt zwischen einer Speicherlösung für deine PV-Anlage und mobiler Stromversorgung.

So nutzt ein Growatt Speicher deinen Solarstrom im Tagesverlauf

Dein Haushalt nutzt den erzeugten Solarstrom zuerst direkt. Nur die Energie, die gerade nicht benötigt wird, fließt in den Speicher.

  1. Solarstrom erzeugen und direkt nutzen:

    Deine PV-Module erzeugen tagsüber Strom. Laufende Geräte im Haushalt nutzen diese Energie unmittelbar.

  2. Überschuss speichern:

    Liefert deine PV-Anlage mehr Strom als dein Haushalt gerade benötigt, nimmt der Growatt Speicher die übrige Energie auf.

  3. Solarstrom später nutzen:

    Am Abend, in der Nacht oder bei höherem Verbrauch stellt der Speicher die Energie im Haushalt bereit. So musst du in diesen Stunden meist weniger Strom aus dem öffentlichen Netz beziehen.

Entscheidungshilfe

Welche Vorteile bietet ein Growatt Speicher?

Mit einem passend dimensionierten Growatt Speicher kannst du mehr eigenen Solarstrom nutzen und deinen Netzbezug meist senken. Der Speicher bewahrt den Überschuss vom Tag für den Abend und die Nacht auf. So nutzt du Solarstrom auch dann, wenn deine PV-Anlage wenig oder nichts erzeugt. Wie groß der Vorteil ausfällt, hängt von deinem PV-Ertrag, deinem Stromverbrauch, dem Wetter und der Abstimmung des gesamten Systems ab.

Nutzen bei passender Auslegung

  • Solarstrom passend zu deinem Alltag nutzen: Der Growatt Speicher nimmt tagsüber überschüssige Energie auf und gibt sie später wieder ab. Dadurch kannst du auch nach Sonnenuntergang einen größeren Teil deines Haushalts mit eigenem Solarstrom versorgen.
  • Weniger Strom aus dem Netz beziehen: Wenn Speicherkapazität und Verbrauch zusammenpassen, deckt die gespeicherte Energie einen Teil deines Bedarfs am Abend und in der Nacht. Das verringert meist die Strommenge, die du in diesen Stunden zukaufen musst.
  • Die eigene Unabhängigkeit erhöhen: Der Autarkiegrad zeigt, welchen Anteil deines Strombedarfs du mit eigener Solarenergie deckst. Zur Orientierung nennt die Verbraucherzentrale für ein typisches deutsches Einfamilienhaus etwa 25 bis 30 Prozent ohne Speicher und bis zu 70 Prozent mit Speicher. Diese Größenordnung ist keine Garantie für eine konkrete Growatt-Anlage.

Reale Grenzen

  • Keine vollständige Autarkie: Ein Heimspeicher verschiebt Solarstrom über Stunden, aber nicht vom Sommer in den Winter. Bei geringem Winterertrag kann deshalb auch ein großer Speicher keine ganzjährige Unabhängigkeit sicherstellen.
  • Ein Teil der Energie geht verloren: In einer Modellrechnung der Verbraucherzentrale fließen pro Jahr 1.500 kWh in den Speicher und rund 1.200 kWh werden im Haushalt nutzbar. Die übrigen 300 kWh beziehungsweise 20 Prozent entfallen im Beispiel auf Umwandlung, Stand-by und den Schutz vor vollständiger Entladung. Das ist ein Rechenbeispiel und kein Messwert für Growatt Speicher.
  • Die Effizienz entsteht im Zusammenspiel: Batterie, Wechselrichter, Regelung, Stand-by-Verbrauch und der Betrieb bei geringer Leistung beeinflussen gemeinsam, wie viel Energie im Alltag nutzbar bleibt. Ein hoher Spitzenwirkungsgrad aus einem einzelnen Datenblatt reicht daher nicht aus, um das gesamte Speichersystem zu beurteilen.

Wie unterscheiden sich Growatt Hochvolt- und Niedervolt-Speicher?

Growatt Hochvolt- und Niedervolt-Speicher unterscheiden sich durch ihre Systemspannung und den Aufbau der Batteriemodule. ALP, AXE und GBLI gehören zu den Niedervolt-Systemen, APX, ARK H und ARK XH zu den Hochvolt-Systemen. Keine Spannungsklasse ist pauschal besser, effizienter oder sicherer. Welche Lösung zu dir passt, richtet sich nach deinem genauen Wechselrichter und dem Aufbau des gesamten Speichersystems.

Growatt Niedervolt-SpeicherSpannungsklasse
Diese Growatt-Familien gehören dazuALP, AXE und GBLI Konkretes SpannungsbeispielDer Growatt ALP 5.0L hat 51,2 V Nennspannung und arbeitet in einem Bereich von 46,4 bis 57,6 V. Diese Werte gelten für dieses Modell und sind keine allgemeine Grenze für Niedervolt-Speicher. So sind die Module aufgebautBeim AXE werden Batteriemodule parallel verbunden. Die Spannung bleibt dadurch gleich, während weitere Module die Speicherkapazität erhöhen können. Darauf kommt es bei der Auswahl anMaßgeblich sind die passende Wechselrichterfamilie, die Batteriegeneration und die vorgesehene Modulzahl.
Growatt Hochvolt-SpeicherSpannungsklasse
Diese Growatt-Familien gehören dazuAPX, ARK H und ARK XH Konkretes SpannungsbeispielDer Growatt APX 10.0M-S3 hat als 10-kWh-System 400 V Nennspannung in der einphasigen beziehungsweise 750 V in der dreiphasigen Ausführung. So sind die Module aufgebautDas APX-System kombiniert ein APX 5.0M-B3 Steuer- und Leistungsmodul mit einem APX 5.0P-B3 Batteriemodul. Bei ARK H und ARK XH werden die jeweils vorgesehenen Batteriemodule in Reihe verbunden. So steigt die Systemspannung. Darauf kommt es bei der Auswahl anMaßgeblich sind das genaue Wechselrichtermodell, die Generation, die Modulzahl und das passende Steuer- oder Leistungsmodul.

Wie unterscheiden sich Growatt ALP, APX, ARK, AXE und GBLI?

Die Growatt Speicherfamilien ALP, APX, ARK, AXE und GBLI bieten dir eine breite Auswahl vom kompakten 5-kWh-Speicher bis zum modularen 50-kWh-System. ALP, AXE und GBLI sind Niedervolt-Speicher. APX, ARK H und ARK XH arbeiten mit Hochvolt. So kannst du die Auswahl zuerst nach deinem Wechselrichter und danach nach der benötigten Kapazität eingrenzen. Bei APX und ARK entscheidet zusätzlich die genaue Generation oder Unterfamilie über den Aufbau. Ähnlich bezeichnete Komponenten passen deshalb nicht automatisch zusammen.

ALP · NiedervoltGrowatt Familie
Diese Kapazität kannst du wählen5 bis 50 kWh in 5-kWh-Schritten So ist der Speicher aufgebautDer modulare ALP-Niedervoltspeicher wächst in gleichmäßigen Stufen mit deinem Bedarf. Die Grundstufe ALP 5.0L bietet 5 kWh, 51,2 V, Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP) und 92 % Entladetiefe. Dazu muss der Wechselrichter passenALP muss für dein konkretes Wechselrichtermodell freigegeben sein.
APX P/B1 · HochvoltGrowatt Familie
Diese Kapazität kannst du wählen5 bis 30 kWh aus 5-kWh-Modulen So ist der Speicher aufgebautDiese eigenständige APX-Serie beginnt bei einem vollständigen Speicher mit 5 kWh und lässt sich in passenden Stufen erweitern. Dazu muss der Wechselrichter passenGrowatt ordnet APX P/B1 ausgewählten MIN-, MOD- und MID-XH-Kombinationen zu. B1-Komponenten passen nicht in ein B3-System.
APX M-S3/B3 · HochvoltGrowatt Familie
Diese Kapazität kannst du wählenKonfigurierte Systeme von 10 bis 30 kWh So ist der Speicher aufgebautDie 10-kWh-Stufe verbindet ein APX 5.0M-B3 Steuer- und Leistungsmodul mit einem APX 5.0P-B3 Erweiterungsmodul. Ein einzelnes 5-kWh-B3-Modul ergibt noch keinen vollständigen Speicher. Dazu muss der Wechselrichter passenAPX B3 benötigt eine eigene Freigabe. Die Zuordnungen des älteren B1-Systems lassen sich nicht auf B3 übertragen.
ARK H · HochvoltGrowatt Familie
Diese Kapazität kannst du wählen7,6 bis 23,0 kWh So ist der Speicher aufgebautDie ARK-H-Module bilden gemeinsam abgestufte Hochvolt-Speicher. Dazu muss der Wechselrichter passenARK H ist definierten dreiphasigen SPH-/SPA-Modellen zugeordnet. Growatt beschreibt je nach Konfiguration 7,68 bis 25,6 kWh, unser aktueller Sortimentsausschnitt endet bei 23,0 kWh.
ARK XH · HochvoltGrowatt Familie
Diese Kapazität kannst du wählen5,1 bis 25,6 kWh So ist der Speicher aufgebautARK XH bietet getrennte Zusammenstellungen für MIN-XH und MOD-XH. Dadurch richtet sich die Modulzahl nach deinem Wechselrichter. Dazu muss der Wechselrichter passenMIN-XH nutzt 2 bis 7 Module mit 5,12 bis 17,92 kWh. MOD-XH nutzt 3 bis 10 Module mit 7,68 bis 25,6 kWh.
AXE · NiedervoltGrowatt Familie
Diese Kapazität kannst du wählen5 bis 50 kWh in zehn Stufen So ist der Speicher aufgebautJe nach gewählter Größe arbeiten 1 bis 10 Module mit jeweils 5 kWh parallel. Dadurch kannst du die Kapazität in gleichmäßigen Schritten auf deinen Bedarf abstimmen. Dazu muss der Wechselrichter passenAXE ist definierten einphasigen SPA-/SPH-Systemen zugeordnet. Modellgeneration und Zusammenstellung müssen zueinander passen.
GBLI · NiedervoltGrowatt Familie
Diese Kapazität kannst du wählen6 kWh nutzbare Kapazität So ist der Speicher aufgebautDer kompakte GBLI arbeitet mit 51,2 V. Seine Bezeichnung nennt 6,5 kWh, tatsächlich nutzbar sind laut Produktdaten 6 kWh. Dazu muss der Wechselrichter passen1 bis 4 Einheiten sind nur für definierte einphasige SPA-/SPH-Systeme freigegeben.

Growatt Speicher aus jeder Familie

Mit diesen Produkten kannst du jede Growatt Familie direkt näher ansehen. Die Auswahl zeigt je eine Variante pro Serie und ist keine Rangfolge nach Qualität, Preis oder Leistung. So findest du schneller zu der Speicherfamilie, die für deine Anlage infrage kommt.

Welche Kapazität sollte dein Growatt Speicher haben?

Mit der passenden Kapazität kann dein Growatt Speicher deinen typischen Strombedarf am Abend und in der Nacht mit gespeichertem Solarstrom abdecken, ohne unnötig groß auszufallen. Richte die Speichergröße deshalb zuerst nach dem Bedarf zwischen Sonnenuntergang und dem nächsten Morgen aus. Dein Jahresverbrauch bietet einen ersten Anhaltspunkt. Zusätzlich entscheiden dein zeitliches Verbrauchsprofil, Leistung und Ertrag der PV-Anlage, geplante Verbraucher und die gewünschten Funktionen.

Abend- und Nachtbedarf erfassen: Ermittle zuerst, wie viel Strom dein Haushalt nach Ende der Solarstromerzeugung bis zum nächsten Morgen verbraucht. Dieser Wert zeigt genauer als der Jahresverbrauch, wie viel Energie dein Growatt Speicher im Alltag bereitstellen soll.

Jahresverbrauch als Startwert nutzen: Als überschlägige Orientierung nennt die Verbraucherzentrale etwa 1,5 kWh Speicherkapazität je 1.000 kWh Jahresstromverbrauch. Dieser Richtwert hilft beim Eingrenzen, ersetzt aber keine individuelle Auslegung.

PV-Anlage berücksichtigen: Deine PV-Anlage muss genügend überschüssige Energie erzeugen, um den Speicher regelmäßig zu laden. Bei einer kleinen Anlage sollte die Speicherkapazität in kWh deshalb nicht viel größer als die Anlagenleistung in kW sein. kWh beschreibt dabei die speicherbare Energie, kW die Leistung der PV-Anlage.

Künftigen Bedarf und gewünschte Funktionen einplanen: Eine Wärmepumpe, ein E-Auto oder andere neue Verbraucher können deinen Strombedarf deutlich erhöhen. Berücksichtige solche absehbaren Lasten ebenso wie eine gewünschte Not- oder Ersatzstromversorgung. Diese Funktion gehört nicht automatisch zu jedem Growatt Speicher.

Passende Systemstufe wählen: Gleiche deinen Bedarf anschließend mit den verfügbaren Größen ab. Achte dabei auf die Erweiterbarkeit, die Freigabe für deinen Wechselrichter und alle Komponenten, die das System für den Betrieb benötigt. Eine größere Kapazität ist nicht automatisch besser.

Ein zu großer Speicher kostet mehr und bleibt möglicherweise lange stark geladen, obwohl dein zusätzlicher Eigenverbrauch nur wenig steigt. Wenn ein höherer Strombedarf konkret absehbar ist, kann ein modular erweiterbarer Growatt Speicher sinnvoll sein. Lass die endgültige Größe zusammen mit der Kompatibilität und dem vollständigen Lieferumfang prüfen.

Werte im Vergleich

Wie weit reichen die aktuell gelisteten Growatt Familien?

Jeder Balken zeigt die größte Kapazität, die bei uns aktuell für die jeweilige Growatt Familie gelistet ist. Alle Werte verwenden dieselbe Skala von 0 bis 50 kWh. Die kleinste gelistete Stufe steht jeweils darunter. So erkennst du schnell, welche Familien einen kompakten Einstieg oder größere Ausbaustufen bieten. Die größte Zahl ist jedoch nicht automatisch die beste Wahl.

ALP50 kWh
50 von 50 kWh

Bei uns gelistet von 5 bis 50 kWh.

AXE50 kWh
50 von 50 kWh

Bei uns gelistet von 5 bis 50 kWh.

APX P/B130 kWh
30 von 50 kWh

Bei uns gelistet von 5 bis 30 kWh.

APX M-S3/B330 kWh
30 von 50 kWh

Bei uns als Komplettsystem von 10 bis 30 kWh gelistet. Diese Generation bleibt technisch vom APX-P-/B1-System getrennt.

ARK XH25,6 kWh
25,6 von 50 kWh

Bei uns gelistet von 5,1 bis 25,6 kWh.

ARK H23,0 kWh
23,0 von 50 kWh

Bei uns gelistet von 7,6 bis 23,0 kWh.

GBLI 65326 kWh nutzbar
6 von 50 kWh

Bei uns mit 6 kWh nutzbarer Kapazität gelistet. Die Modellbezeichnung nennt 6,5 kWh und ist davon zu unterscheiden.

Stand der bei uns gelisteten Größen: 26.08.2026. Die Werte zeigen einen aktuellen Ausschnitt unseres Sortiments und keine Herstellermaxima oder Verfügbarkeitszusage. Vor der Auswahl müssen die Spannungsklasse und die genaue Wechselrichterkompatibilität feststehen.

Rechenbeispiel: 5.000 kWh Jahresverbrauch

Mit dem Richtwert der Verbraucherzentrale kannst du deinen Bedarf zunächst überschlagen. Die folgende eigene Rechnung dient nur zur Orientierung und ist keine konkrete Empfehlung für eine Growatt Speichergröße.

Überschlag
Beispielannahme
5.000 kWh Jahresstromverbrauch
Richtwert
1,5 kWh Speicherkapazität je 1.000 kWh Jahresverbrauch
Rechenweg
5.000 / 1.000 × 1,5
Ungerundetes Ergebnis
7,5 kWh
Vor der Stufenwahl prüfen
Lastdaten
Abend- und Nachtlast sowie das zeitliche Verbrauchsprofil
Anlage
PV-Leistung und erwarteten PV-Ertrag
Zukunft
E-Auto, Wärmepumpe und andere absehbare Mehrverbräuche
System
Wechselrichterkompatibilität, Erweiterbarkeit und gewünschte Not- oder Ersatzstromfunktion

Welche Growatt Speicher passen zu deinem Wechselrichter?

Mit der vollständigen Modellnummer deines Wechselrichters kannst du die Auswahl schnell auf die passenden Growatt Speicher eingrenzen. ARK HV gehört zu bestimmten dreiphasigen SPH-/SPA-Geräten, ARK XH zu MIN-/MOD-XH und APX P/B1 zu ausgewählten MIN-, MOD- und MID-XH-Modellen. Für definierte einphasige SPA-/SPH-Systeme kommen ALP, AXE oder GBLI infrage. Damit am Ende alles zusammenarbeitet, müssen auch Batteriegeneration, Modulzahl und Systemkomponenten stimmen.

  • ARK HV · Hochvolt:

    ARK HV ist für die dreiphasigen Modelle SPH/SPA 4000–10000TL3 BH-UP vorgesehen. Der Speicher wird aus 3 bis 10 Modulen aufgebaut. Zum System gehören unter anderem das Steuergerät HVC 60050-A1 sowie passende ARK-HV-Kabel und Montagekomponenten. Die Bezeichnung „für SPH & SPA“ allein bedeutet daher nicht, dass ARK HV zu jedem SPH- oder SPA-Wechselrichter passt.

  • ARK XH · Hochvolt:

    ARK XH lässt sich mit MIN 2500–6000TL-XH und 2 bis 7 Batteriemodulen oder mit MOD 3000–10000TL3-XH und 3 bis 10 Modulen aufbauen. So richtet sich die mögliche Speichergröße direkt nach deinem Wechselrichter. Das Steuergerät BDC 95045-A1, die passenden Kabel und eine Basis oder Wandhalterung vervollständigen das System.

  • APX HV / B1 · Hochvolt:

    APX B1 ist für MIN 2500–6000TL-XH, MOD 3000–10000TL3-XH(BP) und MID 11–30KTL3-XH vorgesehen. Eine Batteriegruppe besteht aus 1 bis 6 APX 5.0P-B1-Modulen und bietet 5 bis 30 kWh. Für MID-XH sind auch zwei Gruppen mit jeweils 30 kWh dokumentiert. Diese Angaben gelten nicht automatisch für APX M-S3/B3 oder jedes andere XH-Modell.

  • ALP LV · Niedervolt:

    ALP ist mit 1 bis 8 Modulen für die einphasigen Modelle SPH 3000–6000TL BL-UP und SPA 1000–3000TL BL dokumentiert. Je nach Aufbau müssen Batteriepakete, parallel verbundene Module sowie Kommunikations- und Messtechnik zusammenpassen. Dadurch erhältst du eine abgestimmte Lösung statt nur einzelner, passend wirkender Bauteile.

  • AXE LV · Niedervolt:

    AXE ist mit 1 bis 10 Modulen für SPH 3000–6000TL BL-UP und SPA 1000–3000TL BL dokumentiert. Je nach Modulzahl brauchst du passende Kabel, eine Basis sowie Mess- und Kommunikationstechnik. Die wählbare Speichergröße allein sagt noch nicht, ob die Zusammenstellung zu deinem genauen Wechselrichter passt.

  • GBLI 6532 · Niedervolt:

    Für SPH 3000–6000TL BL-UP und SPA 1000–3000TL BL führt Growatt 1 bis 4 GBLI-6532-Einheiten auf. Je nach Aufbau müssen Kabel sowie Mess- und Kommunikationstechnik zueinander passen. Bei mehr als zwei Einheiten gehört laut Growatt-Checkliste außerdem ein ARK Hub zur Konfiguration. Weder die 6,5-kWh-Modellbezeichnung noch die nutzbare Kapazität von 6 kWh belegt für sich die Kompatibilität.

Die Growatt-Kompatibilitätsliste von 2024 dient dabei als Auswahlorientierung und nicht als zeitlich unbegrenzte Freigabe. Vor der Bestellung müssen das genaue Wechselrichtermodell, die aktuelle regionale Herstellerdokumentation, Firmware, Batteriegeneration, Modulzahl und vollständige Zusammenstellung übereinstimmen. Für APX M-S3/B3 ist eine eigene aktuelle B3-Freigabe nötig.

So prüfst du die Kompatibilität vor dem Kauf

Ein ähnlicher Produktname oder dieselbe Spannungsklasse reicht nicht aus. Mit den folgenden Schritten grenzt du ein vollständiges System ein, in dem Wechselrichter, Growatt Speicher und Zubehör zuverlässig zusammenarbeiten können.

  1. Vollständiges Wechselrichtermodell ablesen:

    Notiere die gesamte Typenbezeichnung vom Gerät oder aus den Anlagenunterlagen. Dazu gehören Leistungsstufe, ein- oder dreiphasige Ausführung und Zusätze wie -XH, -XH(BP) oder BH-UP.

  2. Aktuelle Growatt-Unterlagen wählen:

    Nutze die Kompatibilitätsliste und das Handbuch für deine Region und Modellgeneration. Beziehe den Firmwarestand und neuere Dokumentfassungen mit ein.

  3. Batteriegeneration abgleichen:

    Trenne ARK H/HV von ARK XH sowie APX P/B1 von APX M-S3/B3. Ähnliche Namen und gleiche Kapazitätsstufen machen die Komponenten nicht austauschbar.

  4. Modulzahl und Kapazität bestimmen:

    Halte dich an die Grenze des genauen Wechselrichters. Bei ARK XH sind für die genannten MIN-XH-Modelle 2 bis 7 Module und für die genannten MOD-XH-Modelle 3 bis 10 Module vorgesehen. APX B1 umfasst 1 bis 6 Module je freigegebener Batteriegruppe.

  5. Steuerung und Leistungseinheit zuordnen:

    Bestimme das passende Batteriemanagementsystem (BMS), HVC oder Steuer- und Leistungsmodul für die gewählte Kombination. Diese Bauteile überwachen und steuern den Speicher. Ein Batteriemodul allein ergibt deshalb nicht automatisch ein betriebsbereites System.

  6. Zusammenstellung vervollständigen:

    Gleiche Kabelsatz, Basis, Wandhalterung, Parallelkabel oder Hub, Zähler und Kommunikation ab. Wenn du Not- oder Ersatzstrom möchtest, müssen auch die dafür vorgesehenen Wechselrichterfunktionen und Backup-Komponenten ausdrücklich enthalten sein.

Produktrolle und Lieferumfang

Kaufst du ein Growatt Komplettsystem, Batteriemodul oder eine Erweiterung?

Beim Kauf eines Growatt Speichers kannst du zwischen einer vollständigen Speicherstufe, einem konfigurierten Set und einzelnen Systembausteinen wählen. Ein Growatt Komplettsystem oder Set bündelt die Batterie- und Steuerungskomponenten für eine festgelegte Stufe. Ein einzeln angebotenes Steuer-, Batterie- oder Erweiterungsmodul erfüllt dagegen nur eine bestimmte Aufgabe innerhalb der passenden Systemgeneration. Achte deshalb nicht allein auf die Kapazität: Produktname, Generation, Systemaufbau und Lieferumfang zeigen dir, was du tatsächlich kaufst.

  1. 01
    Vollständige oder konfigurierte Systemstufe:

    Beim Growatt APX 10.0M-S3 ergeben ein APX 5.0M-B3 Steuer- und Leistungsmodul und ein APX 5.0P-B3 Erweiterungsmodul gemeinsam ein 10-kWh-System. Beim Growatt AXE Solarspeicherset wählst du eine konfigurierte Stufe von 5 bis 50 kWh. Je nach Auswahl besteht sie aus einem bis zehn AXE-5.0L-C1-Modulen und den erforderlichen Bestandteilen, mindestens einem Batteriekabel und einer Basis.

  2. 02
    Steuer- und Leistungsmodul:

    Das Growatt APX 5.0M-B3 ist das Mastermodul des APX-B3-Systems. Es steuert und überwacht den Speicher und bildet einen notwendigen Baustein der 10-kWh-Konfiguration. Allein ist es jedoch kein vollständiges Speichersystem.

  3. 03
    Batterie- oder Erweiterungsmodul:

    Das Growatt APX 5.0P-B3 ergänzt eine passende B3-Konfiguration um 5 kWh. Allein ist das Batteriemodul kein vollständiger Growatt Speicher. Das ähnlich benannte APX 5.0P-B1 gehört zum getrennten B1-System und benötigt die dort vorgesehene Leistungseinheit sowie Montage- und Kabelzubehör. B1 und B3 lassen sich trotz gleicher Kapazitätsangabe nicht miteinander kombinieren.

Prüfe vor der Bestellung Produktrolle, Generation, Systemaufbau, zulässige Modulzahl und aktuelle Stückliste gemeinsam. Die Bezeichnung „Komplettsystem“ bedeutet nicht automatisch, dass Wechselrichter, Montage, Zähler oder Komponenten für Not- und Ersatzstrom enthalten sind. So vermeidest du, dass deinem Growatt Speicher ein notwendiger Baustein fehlt.

Growatt Systeme und Module nach ihrer Aufgabe

Bei uns findest du vollständige Speicherstufen, zentrale Systembausteine und Erweiterungsmodule. Die folgenden Produkte machen diese Unterschiede direkt sichtbar. Sie sind nach ihrer Aufgabe geordnet und nicht nach Preis oder Leistung.

Häufige Fragen zu Growatt Speichern

Wie lange reicht ein Growatt Speicher mit 10 kWh?

Ein Growatt Speicher mit 10 kWh hat keine feste Laufzeit. Teile die tatsächlich nutzbare Energie in Kilowattstunden (kWh) durch die durchschnittliche Last in Kilowatt (kW), um die theoretische Dauer in Stunden zu bestimmen. Im Alltag beeinflussen dein Verbrauchsverlauf, Umwandlungsverluste und die eingestellte Reserve, wie lange die gespeicherte Energie reicht.

Kann ich jeden Growatt Speicher später erweitern?

Nein, nicht jeden Growatt Speicher kannst du später beliebig nachrüsten oder erweitern. Zusätzliche Batteriemodule müssen zur Speicherfamilie, Generation, zulässigen Modulzahl sowie zum Batteriemanagement- oder Leistungsmodul und zu den Kabeln passen. Prüfe deshalb schon beim Kauf, welche Ausbaustufen für deine genaue Konfiguration freigegeben sind.

Hat jeder Growatt Speicher automatisch Not- oder Ersatzstrom?

Nein, ein Growatt Speicher bietet nicht automatisch Not- oder Ersatzstrom. Ob dein Haus bei einem Netzausfall versorgt werden kann, hängt vom Wechselrichter, der gewählten Systemkonfiguration und den erforderlichen Backup-Komponenten ab. Dieser Aufbau bestimmt auch, wie die Umschaltung erfolgt und welche Leistung verfügbar ist.

Kann ich Growatt Hochvolt- und Niedervoltmodule kombinieren?

Nein, Growatt Hochvolt- und Niedervoltmodule lassen sich nicht frei kombinieren. Beide Spannungsklassen gehören zu unterschiedlichen elektrischen Systemen und benötigen jeweils passende Wechselrichter sowie Steuerungs- und Leistungskomponenten. Verwende deshalb nur eine vom Hersteller vorgesehene Konfiguration.

Was ist bei Growatt Speichern der Unterschied zwischen kW und kWh?

Bei einem Growatt Speicher bezeichnet Kilowattstunde (kWh) die speicherbare Energie, während Kilowatt (kW) die Leistung beschreibt. Die Kapazität in kWh zeigt dir, wie viel Energie der Speicher aufnehmen kann. Die Leistung in kW zeigt, wie viel Energie er gleichzeitig abgeben oder aufnehmen kann. Eine Angabe wie „50 kW Batterie“ bedeutet daher nicht automatisch 50 kWh Kapazität.

Wie prüfe ich, ob ein Growatt Speicher kompatibel ist?

Ein Growatt Speicher ist kompatibel, wenn Wechselrichtermodell, Batterie- und Modulgeneration sowie die gesamte Systemkonfiguration laut aktueller Growatt-Kompatibilitätsliste zusammenpassen. Gleiche dafür die genaue Modellnummer, Kapazitätsstufe, Modulzahl, das Batteriemanagement- oder Leistungsmodul, Kabel sowie Mess- und Kommunikationstechnik ab. Wenn du Ersatzstrom möchtest, müssen zusätzlich die vorgesehenen Backup-Komponenten passen.

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