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Batteriespeicher

Hier findest du 16 Kategorien und 4 Unterkategorien

Bei uns findest du Batteriespeicher für jede PV-Anlage, vom Balkonkraftwerk bis zum Hausspeicher über 70 kWh. Du wählst aus LiFePO4-Systemen von Hoymiles, Growatt, BYD, Deye und weiteren Marken, als Hochvolt oder Niedervolt, und nutzt deinen Solarstrom auch dann, wenn die Sonne weg ist.



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Batteriespeicher

Batteriespeicher speichern den tagsüber erzeugten Solarstrom und geben ihn abends und nachts wieder ab. Damit steigerst du deinen Eigenverbrauch von oft nur 30 Prozent auf 60 bis 80 Prozent und senkst den teuren Netzbezug spürbar.

Alle Speicher in dieser Kategorie arbeiten mit LiFePO4-Zellen, die mehrere tausend Ladezyklen halten und thermisch stabil bleiben. Die Kapazitäten reichen von kompakten 1,9-kWh-Modulen für das Balkonkraftwerk bis zu modularen Systemen mit über 70 kWh für große Hausanlagen. So findest du für jeden Verbrauch die passende Größe.

16 Marken

von Hoymiles bis BYD

1,9 bis 70+ kWh

Kapazität wählbar

60 bis 80 %

Eigenverbrauch statt 30 %

LiFePO4-Technik

langlebig und sicher

Welche Speichergröße du brauchst

Die passende Speichergröße richtet sich nach deinem Jahresverbrauch, der Leistung deiner PV-Anlage und deinem Verbrauch am Abend und in der Nacht. Als Faustregel gilt rund 1 kWh Speicher pro 1.000 kWh Jahresverbrauch, was etwa 1 kWh pro kWp Anlagenleistung entspricht.

Haushalt Jahresverbrauch Empfohlene Kapazität
1 bis 2 Personen bis 3.000 kWh 5 kWh
Familie (4 Personen) 4.000 bis 6.000 kWh 8 bis 10 kWh
Mit E-Auto oder Wärmepumpe über 6.000 kWh 10 bis 15 kWh

Richtwerte fürs Einfamilienhaus

Für ein Einfamilienhaus mit 4.000 bis 6.000 kWh Jahresverbrauch passen 5 bis 10 kWh Kapazität. Ein Single- oder Paarhaushalt kommt oft mit 5 kWh aus, eine vierköpfige Familie mit hohem Abendverbrauch liegt eher bei 8 bis 10 kWh. So deckst du den Verbrauch nach Sonnenuntergang ab, ohne den Speicher zu überdimensionieren.

Mehr Kapazität bei E-Auto und Wärmepumpe

Lädst du ein E-Auto oder betreibst eine Wärmepumpe, steigt dein Bedarf auf 10 bis 15 kWh oder mehr. Ein modularer Speicher ist hier die sichere Wahl, weil du einzelne Batteriemodule später ergänzt, statt das ganze System zu tauschen. Damit wächst der Speicher mit deinem Verbrauch.

Ein passend dimensionierter Speicher arbeitet wirtschaftlicher als ein zu großes System. Ein zu kleiner Speicher nimmt nicht den ganzen Mittagsüberschuss auf, ein zu großer steht oft halb leer und verlängert die Amortisationszeit.

Hochvolt oder Niedervolt

Hochvolt-Speicher arbeiten mit Spannungen ab etwa 100 Volt und erreichen einen höheren Wirkungsgrad, Niedervolt-Speicher laufen meist mit 48 Volt und lassen sich einfacher mit vorhandenen Wechselrichtern kombinieren. Welches System passt, hängt davon ab, ob du neu planst oder eine bestehende Anlage nachrüstest.

Hochvolt

  • Höherer Wirkungsgrad, kompakter Aufbau
  • Ideal ab 10 kWh und für neue Anlagen
  • Anbindung über Hybrid-Wechselrichter
  • BYD HVS, Dyness Stack100, Sungrow

Niedervolt 48 Volt

  • Günstiger Einstieg, weit verbreitet
  • Ideal zum Nachrüsten bestehender Anlagen
  • Kompatibel mit vielen Batteriewechselrichtern
  • Pylontech US5000, Pytes E-Box, Felicity

Hochvolt für neue Anlagen und große Kapazitäten

Wähle Hochvolt, wenn du eine neue Anlage planst oder Kapazitäten ab 10 kWh brauchst. Hochvolt-Systeme wie der BYD HVS, der Dyness Stack100 oder die Sungrow-Speicher sind kompakter, laden schneller und verlieren bei der Umwandlung weniger Energie. In Kombination mit einem Hybrid-Wechselrichter holst du so den höchsten Wirkungsgrad aus deinem Solarstrom.

Niedervolt zum Nachrüsten

Wähle Niedervolt mit 48 Volt, wenn du eine bestehende Anlage erweiterst oder einen separaten Batteriewechselrichter nutzt. 48-Volt-Speicher wie Pylontech US5000, Pytes E-Box oder die Felicity-Module sind weit verbreitet, günstig im Einstieg und mit vielen Wechselrichtern kompatibel. Damit rüstest du auch eine ältere PV-Anlage unkompliziert nach.

Batteriespeicher nachrüsten

Die meisten PV-Anlagen lassen sich mit einem Batteriespeicher nachrüsten, entscheidend ist die Kompatibilität mit deinem Wechselrichter. Je nach Anlage erfolgt der Anschluss über einen Hybrid-Wechselrichter (DC-gekoppelt) oder über einen separaten Batteriewechselrichter (AC-gekoppelt).

Mit Hybrid-Wechselrichter

Hat deine Anlage bereits einen Hybrid-Wechselrichter, brauchst du außer den Kabeln keine weiteren Komponenten. Der Speicher wird gleichstromseitig angebunden und hat dadurch die geringsten Umwandlungsverluste. Das ist der einfachste und effizienteste Weg.

Ohne Hybrid-Wechselrichter

Fehlt der Hybrid-Wechselrichter, schließt du einen 48-Volt-Speicher über einen separaten Batteriewechselrichter an das Wechselstromnetz an. Diese AC-Kopplung kostet etwas mehr und hat leicht höhere Verluste, lässt sich aber unabhängig vom Rest der Anlage installieren.

Jeden Speicher meldest du nach dem Anschluss im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur an. Die Anmeldung ist kostenlos und in wenigen Minuten erledigt.

Anmeldung nicht vergessen

Jeder Batteriespeicher muss im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur angemeldet werden. Die Anmeldung ist kostenlos und in wenigen Minuten erledigt. Lässt du den Speicher von einem Fachbetrieb installieren, übernimmt dieser die Anmeldung meist mit.

Batteriespeicher-Marken bei Solarscouts

Bei Solarscouts findest du Batteriespeicher von 16 Marken, von etablierten Herstellern bis zu den aufstrebenden Anbietern Hoymiles und Growatt. Über 3.800 Kunden haben uns mit 4,82 von 5 Sternen bewertet.

Hoymiles liefert kompakte Speicher fürs Balkonkraftwerk und den günstigen Einstieg, Growatt punktet mit Komplettsystemen wie der ARK-Serie aus Speicher und passendem Wechselrichter. Beide Marken kombinieren niedrige Preise mit moderner LiFePO4-Technik.

Für größere Hausanlagen führen wir Hochvolt-Speicher von BYD, Dyness, Sungrow und Deye sowie 48-Volt-Module von Pylontech, Pytes und Felicity. Vergleiche die Modelle am besten über den Preis pro kWh, dann erkennst du schnell, welcher Speicher das beste Verhältnis aus Kapazität und Kosten bietet.

Kundenbewertungen

Über 3.800 Kunden haben uns bewertet

PROVENEXPERT
4,82 von 5
3.840 Bewertungen

Häufige Fragen zu Batteriespeichern

Was kostet ein 10 kWh Stromspeicher?

Ein Stromspeicher mit 10 kWh kostet je nach Marke und Technik zwischen 2.000 und 4.000 Euro. Der Preis hängt von der Batteriechemie, der Erweiterbarkeit, der Garantie und der Kompatibilität mit dem Wechselrichter ab. Niedervolt-Module sind im Einstieg oft günstiger als komplette Hochvolt-Systeme.

Wie groß sollte ein Batteriespeicher für eine PV-Anlage sein?

Für eine PV-Anlage im Einfamilienhaus sind 5 bis 15 kWh üblich. Als Faustregel gilt rund 1 kWh Speicher pro kWp Anlagenleistung oder pro 1.000 kWh Jahresverbrauch. Mit E-Auto oder Wärmepumpe wählst du eher das obere Ende der Spanne.

Warum lohnt sich ein Stromspeicher nicht?

Ein Stromspeicher lohnt sich nur in wenigen Fällen nicht. Das betrifft alte Anlagen mit hoher Einspeisevergütung, bei denen der eingespeiste Strom mehr bringt als der selbst genutzte. Auch bei sehr niedrigem Verbrauch oder einem stark überdimensionierten Speicher verlängert sich die Amortisationszeit. In den meisten Haushalten mit hohem Eigenverbrauch senkt ein passend dimensionierter Speicher den Netzbezug dagegen deutlich.

Was kosten 100 kWh Batteriespeicher?

Ein Batteriespeicher mit 100 kWh kostet meist zwischen 20.000 und 40.000 Euro. Solche Kapazitäten erreichst du mit modularen Hochvolt-Systemen aus mehreren Batteriemodulen. Der Preis pro kWh sinkt mit der Größe, weshalb große Speicher pro Kilowattstunde günstiger sind als kleine.

Wähle jetzt den passenden Batteriespeicher nach Kapazität, Spannungsebene und Marke und steigere deinen Eigenverbrauch.

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