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Häufige Fragen zu Flachdach-Balkonkraftwerken (FAQ)
Wie viel Ballast brauche ich für ein Balkonkraftwerk auf dem Flachdach?
Die nötige Ballastierung hängt von der Gebäudehöhe, der Windzone deines Wohnorts und dem Neigungswinkel der Module ab. Als Faustregel für ein Standard-Flachdach (unter 8 Meter Höhe) in Deutschland rechnet man oft mit etwa 40 bis 60 kg pro Solarmodul. Wir empfehlen handelsübliche Beton-Gehwegplatten (z.B. 40x40 cm oder 50x50 cm), die exakt in unsere Aufständerungen passen.
Welcher Neigungswinkel ist auf dem Flachdach optimal?
Für den maximalen Jahresertrag ist in Deutschland eine Süd-Ausrichtung mit einem Neigungswinkel von 30 bis 35 Grad ideal. Auf Flachdächern wählt man jedoch oft flachere Winkel (z.B. 15 bis 20 Grad), um die Windangriffsfläche und damit das benötigte Ballast-Gewicht deutlich zu reduzieren. Auch eine Ost-West-Aufständerung (10-15 Grad) ist extrem profitabel, da sie den Strom über den ganzen Tag verteilt liefert.
Kann ich das Balkonkraftwerk direkt auf Bitumen (Dachpappe) stellen?
Ja, das ist problemlos möglich, allerdings niemals ohne Zwischenlage! Um das Bitumen oder die EPDM-Folie deines Daches vor mechanischen Schäden durch das Aluminiumgestell und das Gewicht zu schützen, musst du zwingend Bautenschutzmatten (Gummigranulat-Matten) unterlegen. Bei unseren Komplettsets weisen wir im Zubehör direkt auf die passenden Schutzmatten hin.
Wie viel Abstand (Reihenabstand) brauche ich zwischen den Modulen?
Wenn du mehrere Module hintereinander aufstellst (z.B. bei einer Süd-Ausrichtung), musst du darauf achten, dass sich die Panels im Winter bei tiefstehender Sonne nicht gegenseitig verschatten. Je nach Modulgröße und Neigungswinkel solltest du einen Abstand von etwa 1,20 m bis 1,50 m zwischen den Reihen einplanen. Bei einer Ost-West-Aufständerung entfällt dieser Abstand fast komplett, was extrem platzsparend ist.